Der Blog des Goldseelchen-Verlags
für Tagfalter und Nachtdenker

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Willkommen

in der Eckdose. Einer Seite, die sich mit der Welt und den Menschen, die in ihr leben, auseinander setzt. Einer Seite mit Texten voller Fragen nach dem Gestern und dem Morgen, nach dem Jetzt und danach, was uns wesentlich macht.

Kontakt: brieftaubeeckdose.de



Nachdenken über den Film „Dieses bescheuerte Herz“

Leben, bevor es zu spät ist

Was würde man tun, wenn man alle Zeit der Welt hätte? Vielleicht würde man sich Zeit lassen mit allem – und nur das tun, was einem wirklich gefällt.

Was würde man tun, wenn man nicht weiß, ob man in zwei Stunden noch lebt? Vielleicht würde man lernen, wichtige Dinge gleich zu tun.

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Uli am 30.12.2017 in Kunstkultur

Sieben Tage bis Weihnachten

Sonntag, 18. Dezember. Sieben Tage bis Weihnachten

Alles begann am vierten Advent. Das war ein Sonntag. Frau Etter schob gerade ihr Fahrrad um die Ecke, wie jeden Sonntag, wenn sie vom Friedhof kam. Dort besuchte sie ihren Mann, seit Jahren. Weil die Kinder schon lange weit weg wohnten, die Tochter in Hamburg, der Sohn in Basel – steuerlich...  [Weiterlesen]

sophie und Uli am 24.12.2017 in Literatur

Lebensmittel

"Womit kann ich dienen?"

     "Ich hätte gerne etwas erkauft."

"Und was genau?"

     "Lebensmittel."

"Geht’s vielleicht noch etwas genauer?"

     "Da hatte ich eigentlich eher auf Ihre Expertise gehofft."

"Wie meinen?"

     "Naja,...  [Weiterlesen]

sophie am 19.12.2017 in st.eckdose

Gedanken zum unverhofften Feiertag

Der geschenkte Tag

Wenn der Wecker zur selben Zeit klingelt, wie er immer klingelt, man ihm aber mit Genugtuung einen kleinen Klaps geben, sich umdrehen und einfach weitersnoozen kann, dann läuft hier irgendetwas anders als sonst. Kein Weg zur Arbeit, keine Sieben-komma-soundsoviel-Stunden, unterbrochen von einer kleinen Mittagspause. Keine Feierabendfahrt durch das Tagesdunkel. Kein normaler Tag. Ein geschenkter Tag.  [Artikel lesen]

sophie am 31.10.2017 in st.eckdose

Sprachgeschichtliche Notiz

Henseler und das Hänseln

Manchmal laufen einem Namen über den Weg, die ziemlich sprechend wirken. Namen wie „Henseler“, bei denen etwas anklingt, was nicht so angenehm ist. Dass die kleine Pauline Henseler auf dem Schulhof ihre Mitschülerinnen hänselt, muss am Namen liegen. Das „e“ statt dem „ä“ kann da nicht darüber hinwegtäuschen. Bestimmt waren auch die Vorfahren, denen dieser Name einst gegeben wurde, trietzende Zeitgenossen – so die These.  [Artikel lesen]

Uli am 24.09.2017 in Geschichte

Wahrheit und Pluralität

Die Hose in türkis

Ich habe auf Ebay eine Hose verkauft. Sie war türkis. Türkis stand mir nicht. Dem Angebot hatte ich Fotos beigefügt. Und eine Erklärung dazu. Die Hose sei türkis, sie stehe mir nicht, deshalb stünde sie zum Verkauf.

Dann fand die Hose ihren Käufer. Sie wurde bezahlt. Sie wurde verschickt.
Dann kam die Bewertung. Die Hose...  [Weiterlesen]

sophie am 12.08.2017 in Philosophie